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STRASSENMUSIKTOUR: DER LANGE WEG NACH MÜNCHEN

Freiburg, 14.11.2006, 15 Uhr, 13 Grad, bewölkt:
Anschließend soll es gen München gehen, doch als uns die Autobahnausfahrt Freiburg anlächelt, können wir nicht widerstehen („Drei egal sind ein ja)“und machen einen kurzen Abstecher in die gut besuchte Fußgängerzone. Die Anwesenden sind schnell zu begeistern (siehe Foto) und freuen sich mit uns über die gute Musik. Nach knapp 40 Minuten sind immerhin 46 Öre mehr im Säckel, von denen ein Teil bei Mac Dreck umgesetzt wird.


The Audience

Nach langer Fahrt erreichen München wir erst gegen 10 Uhr. Dort treffen wir Torstens Freund Christian, der leider nicht genug Platz in seinem Appartement hat, dafür aber Lust ein paar „Helle“ mit uns zu trinken. Danach geht’s zum „Wombats“, dem Youth Hostel, wo wir kurz vorher eingecheckt haben. Da gönnen wir uns noch einen Absacker, um in der Lobby noch eine kleine „Band“-Probe einzulegen.

Kurz vorher haben wir erfahren, dass fünf Koreaner unser Achtbettzimmer beziehen, von denen eine so unglücklich aussieht, dass wir sie mit in die Lobby nehmen, um sich an der Musik zu erfreuen. Nachdem wir erst etwas skeptisch sind, ob unsere neue asiatische Freundin etwas mit unserem Geschrammel anfangen kann, gibt ein Brief am nächsten Morgen Aufschluss über ihren Gemütszustand. Außerdem bekommt jeder von uns ein original koreanisches „Klümpchen“ zur Verkostung. Lecker… oder doch nicht
… lecker… irgendwie… schmeckt anders als es aussieht, aber… lecker. Danke für Beides!


Der berühmte asiatische Brief

Die 4 ½ Stunden Schlaf sind zwar etwas wenig, aber ein tolles Frühstück im C&A-Cafe (4,50 für’s komplette Buffett!) weckt unsere Lebensgeister wieder, weshalb wir im Anschluss endlich ab in die Fußgängerzone zum Geldverdienen ziehen können.

München, 15.11.2006, 12 Uhr, 18 Grad (gefühlte 35 in der Sonne), sonnig:
Wechselbad der Gefühle in der City. Das Wetter ist der absolute Wahnsinn - keine Wolke am Himmel zu sehen, aber wir benötigen eine Lizenz zum spielen. Das Teil ist aber schnell besorgt und wir können Gas geben.

Die Leute sind gerade in Geberlaune, da bekommen wir Besuch von zwei Ordnungshütern. Da wir ja eine Lizenz haben, kein Problem… wäre da nicht die berüchtigte Münchner Arroganz. Dummerweise haben wir eine Lizenz für den Nachmittag bekommen (obwohl wir ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass wir JETZT SOFORT, also vormittags spielen wollen), und das geht ja nun mal gar nicht. Wenn wir also nicht sofort aufhören zu spielen („…und machen Sie den Koffer zu, das ist sonst Bettelei!“), kriegen wir „eine fette Anzeige“. Schön, Herr Kommissar – Danke, setzen, sechs! Arsch! Sein deutlich freundlicherer Kollege kann sich gegen des Stänkerers Dominanz leider nicht Durchsetzen, also packen wir unseren Kram provisorisch und tigern zum Amt zurück. Die geben uns glücklicherweise ein geändertes Formular (jetzt grün statt rosa – muss ja alles seine Richtigkeit haben!), welches uns berechtigt, vormittags zu spielen.

Also schnell unsere Sachen wieder aufgebaut und weiter im Text. Hoffentlich kommt unser grüner Freund noch mal vorbei +harr+ …kommt er nicht. Nachdem sich gerade wieder eine freundliche Menge eingefunden hat, macht sich ein weiteres bayrisches Urgestein bemerkbar. Der Geschäftsführer(?) eines nahe gelegenen Ladens kommt wie Monsieur Cholerik persönlich angestampft und blafft uns an, dass wir das ja gar nicht dürfen und wir sofort aufhören müssen. Wir sollen auch gar nicht erst anfangen zu diskutieren, da er sonst die Polizei holen wird (naja, die kennen wir ja schon…). Außerdem würde den Leuten die Musik eh auf die Nerven gehen.

Eine kurze Rückfrage bestätigt uns zwar das Gegenteil, aber da wir nicht geistesgegenwärtig genug sind, darauf zu bestehen, dass wir uns nicht vom Fleck bewegen, wenn der Herr Generalintendant nicht etwas freundlicher wird (und wir außerdem eh nur noch 5 Minuten spielen dürften), geben wir seinem stinkenden Ego einen weiteren Schub und packen unsere Sachen. Da noch einige Leute vorbeikommen, den Beutel weiter füllen und bedauern, dass wir gehen müssen, können wir einigermaßen besänftigt von dannen ziehen. Alles wird gut!


Sieht aus wie fake, is' aber echt...der Blitz ist schuld
21.11.06 00:15
 
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