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STRASSENMUSIKTOUR: BREMEN UND MÜNSTER -- THE END!

Hamburg – Bremen… Katzensprung nach inzwischen deutlich über 2.000 Kilometern! So ist die kleinere der norddeutschen Hansestädte schnell erreicht… Lisa und Tom (zwei ehemalige Kommilitonen von uns) erwarten uns ja auch schon. Da die Beiden ebenfalls feiern waren, ist gammeln angesagt. Wir bestellen uns Pizza und erzählen bei einem gemütlichen Becks noch etwas -- während sich alle noch angeregt unterhalten, schlummert Dave daneben auf der Riesen-Couch ein und lässt sich trotz des Trubels um sich herum nicht mehr aus dem Reich der Träume holen. Einige Zeit später folgt ihm aber der Rest der Truppe und fällt ebenfalls in die Federn.


Tom und Lisa vor ihrer Wohnung

Am nächsten Morgen –- Lisa und Tom mussten beide früh raus –- frühstücken wir erstmal eine Kleinigkeit. Da wir ja abgemacht hatten an diesem Tag richtig zu gammeln und außerdem ’ne ganze Menge Schlaf nachzuholen hatten, ist es schon Mittag. Zeit für Martin, sich auf den Weg zu machen, Nordlicht Anne zu treffen, die er seit sechs Jahren nicht gesehen hat. Die Gitarre ist schon mit dabei, da um kurz vor drei Treffpunkt zur Straßenmusik ist.

Bremen, 20.11.2006, 15 Uhr, 8 Grad, Nieselregen:
Endlich hat uns das dreckige Novemberwetter im Griff. Wir nutzen die Glasmarkise des Karstadt Sport, um nicht allzu nass zu werden und legen los. Und –- was sollen wir sagen -– die nächste Überraschung bahnt sich an. Bremen rockt. Trotz Usselwetter und angeschlagener Stimmen, erspielen wir uns in etwa 1 ¾ Stunden satte 140 Euro. Die Leute haben Spaß und freuen sich, dass wir (Originalzitat) „den Menschen bei dem fiesen Wetter eine Freude machen“. Danke, ebenso! Gar nicht auszudenken, was hier bei gutem Wetter machbar ist.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ziemlich durchnässt, treten Torsten und Martin nach einer kurzen Stärkung im nächsten Nordsee-Restaurant den Heimweg an, während Dave noch eine Bekannte aus Oldenburg trifft. Jaja, wir haben uns ein Mammutprogramm aufgehalst +g+
Zurück im trauten Heim der Ex-Kommilitonen werden erstmal die Sachen auf der Heizung getrocknet. Kaum sind die unsere Gastgeber wieder da, gehen Tom und Martin alles Nötige einkaufen, um eine Traumlasagne zuzubereiten. Der erste Rotwein ist schnell geöffnet und wir läuten zusammen mit Lena -– einer lieben Bekanntschaft des letzten Hurricane-Festivals -- langsam den gemütlichen Teil des Abends ein. Die Lasagne schmeckt und die nächsten Rotweinflaschen fallen unserer guten Laune schnell zum Opfer. Irgendwann ist auch Dave wieder im Lande und trotz aller guten Vorsätze sind wir erst gegen zwei wieder im Bett.

Am Morgen des 21sten genießen wir schon wieder den Luxus, ausschlafen zu können und nachdem wir uns von unseren Gastgebern verabschiedet haben -– Danke, kaum irgendwo anders kann man so gut „abschimmeln“ -– treten wir den Heimweg an… allerdings mit Zwischenstation in Münster.


Letztlich ist uns das Wetter mehr als hold gewesen. Nachdem es auf der Fahrt nach fast dauerhaft geregnet hat, ist es in der City absolut trocken! Der Flair stimmt auch, insbesondere als es dunkel geworden ist. Wir füllen unsere Reisekasse abschließend noch mal mit rund 100 Euronen, die wir in 1 ¼ Stunden verdienen, stärken uns an einem HotDog-Stand, an dem wir die Getränke ob unserer „schönen Darbietung“ noch geschenkt bekommen und treten endlich die endgültige Heimreise an. Oh, ehe wir das vergessen: Münster hat die schönsten jungen Mütter (die sich allen Ortes als unsere Haupt-Zielgruppe erwiesen haben -- Mütter mit Kinderwagen schmeißen fast immer was in den Koffer rein bzw. lassen die Kinder schmeißen)!


Tourposter ohne Text

Ein schwerer Unfall auf der A4 zwingt uns, früher abzufahren, weshalb wir Torstens Familie noch einen kurzen Besuch abstatten und den Jung gleich da lassen. Anschließend besuchen wir noch Daves Eltern und bekommen noch ein leckeres Omelett zur Verkostung. Gegen 23 Uhr sind wir dann endgültig wieder in der Aachener Heimat…
Sauviel erlebt und irgendwie auch etwas geschafft…
Fast 3000 Kilometer bei denen wir 880 Euro auf den Straßen der Republik (und in der Schweiz... und in einer Hamburger Cafébar) verdient und auch wieder komplett wieder auf den Kopf gehauen haben -- aber immerhin: wir haben die kompletten Spritkosten, sämtliche Fastfood-Mahlzeiten, unsere Feiereien und die beiden Hostels davon bestreiten können. Ist irgendwie ein cooles Gefühl so von der Hand in den Mund zu leben. Da spürt man noch so richtig, wie man sich das Essen kurz zuvor verdient hat.
Naja, jetzt erstmal alles sacken lassen… war hoffentlich nicht die letzte Straßenmusiktour, auch wenn jetzt rein arbeitstechnisch wohl der Ernst des Lebens für uns beginnt.
In diesem Sinne…
28.11.06 22:40
 
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