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DIE ELF SCHÖNSTEN TRAURIGEN LIEDER

Das schöne an einem Blog ist -- man kann einfach selber Besten-Listen aufstellen, diese nach völlig subjektiven Aspekten mit Favoriten füllen und es schreibt einem außerdem keiner vor, wieviele Punkte in dieser Liste sein dürfen.
In letzter Zeit ist mir jedenfalls aufgefallen, dass es so einige melancholische Lieder gibt, die mir ausgesprochen gut gefallen (keine Sorge, mit mir ist alles in Ordnung). Daraufhin habe ich einfach mal meine "Top Eleven" aufgestellt -- wobei ich mich nicht unbedingt auf eine bestimmte Rangfolge festlegen möchte. Ich habe versucht die Lieder im Netz für euch zu finden, was mir größtenteils auch gelungen ist. Einfach jeweils auf den Titel klicken.
Wenn ihr übrigens anderer Meinung seid und "bessere" traurige Lieder kennt, dann schreibt die doch einfach (wenn möglich ebenfalls mit einem Link) in den Kommentarbereich. Ich bin gespannt!
Hier meine Liste:

Sia -- Breathe Me
Auf diesen Song bin ich letztens zufällig bei Myspace gestolpert und hab' gleich 'ne Gänsehaut davon bekommen. Keine sagt so schön "Ouch" wie Sia, die mir bis dahin noch gänzlich unbekannt war. Das Lied war wohl die Untermalung für die Endsequenz der TV-Serie "Six Feet Under" (die ich übrigens auch noch nie gesehen habe). Jedenfalls habe ich den Song gleich in mein Myspace-Profil eingebettet. Das Video dazu finde ich auch nett gemacht.

Rocky Votolato -- The Rain will come:
Das ist leider der einzige Track, den ich nirgends (bis auf 30 wenig aussagende Sekunden bei iTunes) im Netz finden konnte. Erschienen ist er jedenfalls auf der insgesamt sehr empfehlenswerten EP "The Light and Sound". Bleibt nur der Verweis auf Rocky's Homepage: www.rockyvotolato.com

Herbert Grönemeyer -- Der Weg:
Es gibt mit Sicherheit bessere Sänger als "Herbie" und rein musikalisch ist das jetzt vielleicht auch nicht der Oberhammer, aber ich muss gestehen, dass mir, als ich das Lied das erste mal hörte (ich glaube es war live bei "Wetten Dass???"), tatsächlich die Tränen gekommen sind.
Ich finde den Text, den Grönemeyer nach dem Tod seiner Frau schrieb, einfach sehr anrührend und zu der Zeit sprach mir das irgendwie in meine Situation -- hatte gerade Schluss mit meiner langjährigen Freundin. Ist ja irgendwie auch der schmerzliche Verlust eines Menschen. (der angegebene Link ist leider nicht das originale Video, also einfach Augen schließen und genießen)

Jimmy Eat World -- Hear You Me (im Player auf dem Myspace-Profil den Song "Hear You Me" anwählen):
Wo wir gerade bei Liedern sind, die in Gedenken an nahestehende Personen geschrieben wurden: "Hear You Me" wurde ursprünglich auf einem Tribute Album für "Mykel und Carli" veröffentlicht. Die Schwestern Mykel und Carli waren die Gründerinnen des Weezer Fan-Clubs und unterstützten wohl noch einige andere Bands, wo sie nur konnten. Sie kamen zusammen mit einer weiteren Schwester bei einem Autounfall um's Leben. Auf der Weezer-Homepage gibt's weitere Infos zu den beiden.

Eva Cassidy -- Fields of Gold:
Die größten Emotionen, die Dinge (Lieder, Gegenstände, Gerüche...) bei mir hervorrufen, sind auf Grund der Assoziationen, die ich damit verbinde. So auch bei diesem Lied. Ich befand mich nachts auf der Autobahn auf meiner allerletzten Fahrt von meiner langjährigen Entfernungsbeziehung (wir hatten schon Schluss) auf dem Weg nach Hause. Aus dem Radio kommt diese mir bis dahin unbekannte Version von Sting's "Field of Gold". Ich sah nur noch verschleierte Rückleuchten -- und das lag nicht nur an dem Regen auf der Windschutzscheibe. Im Radio sagten die nicht von wem das Stück ist, darum wurde zu Hause gleich im Internet die Playlist des Senders gecheckt und kurze Zeit später hatte ich mir vier Eva Cassidy CDs bei Amazon bestellt. Was die Sache irgendwie noch tragischer macht: Eva Cassidy starb 1996 mit 33 Jahren an Hautkrebs. Zu Lebzeiten blieb ihr der Erfolg verwehrt. Erst einige Jahre nach ihrem Tod wurde sie vor allem in Amerika und Großbritanien bekannt. Sting persönlich soll angeblich gesagt haben, dass diese Version seinem Lied eine völlig neue Dimension gebe.

Eva Cassidy -- Time after Time:
Auch dies eine wunderschöne und melancholische Interpretation eines eh schon tollen Liedes, durch Eva Cassidy. Der Clip ist übrigens von ihrem einzigen je auf Video aufgezeichneten Konzert.

Counting Crows -- Raining in Baltimore:
Lieder in denen Regen vorkommt, sind geradezu prädestiniert traurig zu sein...

Moby -- Why does my heart feel so bad:
Von diesem Stück habe ich das erste mal Notiz genommen, als es mal gegen 4:55 Uhr in der Früh aus meinem Radiowecker schallte. Nachdenklicher, aber schöner Start in den Tag. Sehr "süßes" Video übrigens auch, wie ich finde.

The Cardigans -- My Favourite Game (Acoustic):
Erst vor einigen Tagen entdeckt -- die Akustikversion des Cardigan-Hits. Gefiel mir auch auf Anhieb sehr gut. Einfach mal auf deren Myspace-Account vorbeisurfen und das Lied "My Favourite Game" anwählen.

Alanis Morissette -- That I would be good (Unplugged):
Die komplette Unplugged-Scheibe von Alanis steckt voller gefühlvoll arrangierter Musik und Emotionen. Finde, dass dies ebenfalls ein sehr bewegender Song und Text ist.

Johnny Cash -- Hurt:
Last, but sicherlich not least, ebenfalls eine Coverversion (das Original ist von Nine Inch Nails) und wieder ein Stück, dem eine ziemliche Tragik zu Grunde liegt. Dieses Video sah ich das erste mal im September 2003 auf CNN, wo es auf Grund des Todes von Johnny Cash ausgestrahlt wurde. Text, die alternde Stimme von Cash und das Video sind zusammen wie eine Offenbarung oder Ahnung über seine bevorstehendes Ableben. Die Frau, die in dem Video auftaucht, ist übrigens seine Ehefrau June Carter, mit der er 35 Jahre verheiratet war und die vier Monate vor ihm starb. Für das Video erhielt Cash zwei Wochen vor seinem Tod den MTV Video Music Award.
7.9.06 05:17
 
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